ASP bei Wildschweinen in West-Polen

Das BMEL hat am  02.01.2020, darüber informiert, dass Polen am 30. und 31.12.2019 acht weitere Fälle von ASP bei Wildschweinen in West-Polen amtlich bestätigt hat. Die Zahl der Ausbrüche bei Wildschweinen im aktuellen Geschehen ist damit auf 79 angestiegen. Zwei dieser acht Fälle liegen süd-westlich der bisherigen positiven Fälle und sind nur noch 32 km von der Grenze zu Brandenburg bzw. 21 km zur Grenze zu Sachsen entfernt. Das ASP-Geschehen in West-Polen ist somit seit dem ersten positiven Nachweis (15.11.2019, Lage  80 km zur Grenze Deutschland) innerhalb von sechs Wochen 60 km nach Westen in Richtung deutscher Grenze gewandert (siehe Anlage Kartenübersicht).

Am 11.12.2019 fand bereits eine Besprechung zur ASP bei der Regierung von Oberfranken statt, bei der die Verhaltensmaßnahmen im Fall eines Seuchenausbruchs in Deutschland besprochen wurden. Aus Angst vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) will Brandenburg einen 120 Kilometer langen Zaun an der Grenze zu Polen bauen. Bereits in den nächsten Tagen sollen mobile Wildschutzzäune entlang der Neiße aufgestellt werden. Dabei handelt es sich laut Aussage des zuständigen Brandenburger Gesundheitsministeriums um Elektro- sowie Duftzäune. Die Zäune kosten insgesamt etwa 160.000 Euro und sind rund 90 cm hoch.

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