ASP-Früherkennung und die Rolle der Jäger

Wie ich schon mehrfach berichtet habe, bitten die Veterinärbehörden die Jägerschaft eindringlich, um die aktive Mithilfe bei der Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest. Warum die Jäger dabei so wichtig sind und warum eine Früherkennung dazu beiträgt, den Ernstfall relativ schnell unter Kontrolle zu bekommen, zeigt das Beispiel Tschechien. Dort konnte die ASP sehr schnell überwunden werden, weil die Behörden unmittelbar nach den ersten Infektionen handeln konnten. Mehr Infos dazu im Anhang unter „ASP Früherkennung“

Wir befinden uns derzeit in der ASP Präventionsphase,  in der alle Jagdberechtigten dazu aufgefordert sind, Hinweise auf mögliche Fälle der ASP zu melden. Deshalb ruft das Veterinäramt des Landkreises Hof dazu auf

–          alle verunfallten Wildschweine zu beproben

–          alle Fälle von Schwarzwild-Fallwild dem Veterinäramt zu melden.

Die Beprobung erfolgt mittels Wattetupfer. Dieser soll satt mit Schweiß (Blut) getränkt werden. Das Veterinäramt gibt kostenlos Tupfer und Transportröhrchen aus. Sollte kein Tupfer zur Hand sein, ist auch ein normales Wattestäbchen (Q-tip) im Plastikbeutel ausreichend. Bei skelettierten Rissen oder Kadavern bitte einen Röhrenknochen (mit Knochenmark) abgeben.

Ein Beispiel findet ihr unter https://www.jagderleben.de/praxis/afrikanische-schweinepest-so-beproben-schwarzwild-richtig-711517

Für jede Probe, die im Veterinäramt abgegeben wird erhält der Jagdpächter 20 € Aufwandsentschädigung (auf Antrag / siehe Anlage). Das ASP-Notfall oder Verdachtstelefon erreicht ihr unter  09281 – 57-217 (auch abends oder am Wochenende) Bitte zögert nicht, jedes Stück Fallwild/Unfallwild zu melden, da nur so eine eventuelle Infektion frühzeitig erkannt werden kann.

ANLAGE ASP-Früherkennung

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